Bürgermeisterwahl in der Stadt Grabow

Für die Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters am 11. Mai 2025 haben FREIE WÄHLER einen Wahlvorschlag eingereicht. Der Fraktionsvorsitzende in der Stadtvertretung der Stadt Grabow KARL KESSNER tritt an und steht für bürgernahe Politik, die die Bedürfnisse und Anliegen der Grabower Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt stellt. Ein Aufbruch in die Zukunft kann nur gemeinsam gelingen. Grabow stehen schwierige Zeiten bevor. Demografischer Wandel, Knappe Kassen, Fachkräftemangel und weitere Herausforderungen erfordern eine klare Führung der Geschicke in der Verwaltung.
Alter: 36
Tätigkeit: Berufsfeuerwehrmann
Familienstand: in einer Beziehung, 1 Tochter
Ausbildung: Master of Science Betriebswirtschaftslehre
Hobby: Jogging
Ehrenamt: Freiwillige Feuerwehr, Katastrophenschutz, Förderverein
Kommunalpolitik: seit 2013
Liebe Bürgerinnen und Bürger von Grabow,
am 11. Mai oder in einer möglichen Stichwahl zwei Wochen später, haben Sie die Möglichkeit die Spitze der Verwaltung für sieben Jahre zu wählen.
„Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof auf ein Schiff zu warten.“
So lautet der Leitspruch für meine Kandidatur als Bürgermeister von Grabow. Seit über zehn Jahren bin ich in der Grabower Kommunalpolitik tätig. Die Wahl des Bürgermeisters im Jahr 2013 bewegte mich zu diesem Schritt. Jung und unerfahren merkte ich schnell, dass bloßer Wille und Engagement etwas zu ändern nicht genügen. Es müssen stets Mehrheiten gefunden werden, denn der Grabower Bürgermeister kann zwar gewisse Entscheidungen allein treffen, das mächtigste Organ in der Stadt ist jedoch die Stadtvertretung. Allerdings führt und lenkt der Grabower Bürgermeister die Verwaltung. Meine Idealvorstellung dieser Verwaltung ist, dass der Bürger im Mittelpunkt steht. Dazu braucht es Durchsetzungsvermögen, welches ich in meiner jetzigen Tätigkeit als Einsatzleiter bei der Berufsfeuerwehr aber auch zuvor als Leiter eines Lagezentrums bei der Bundeswehr entwickeln konnte.
Nach Bekanntwerden meiner Kandidatur fragten mich viele, warum ich meinen Traumberuf opfern möchte. Da ich in und um Grabow aufgewachsen bin, kann es für mich keine ehrenvollere Aufgabe geben, als die Geschicke dieser Stadt zu leiten. Ganz nebenbei ist man als Grabower Bürgermeister Chef von drei Feuerwehren.
Der bestimmende Grund für den Schritt in die Politik war damals derselbe, wie die Überzeugung zur Kandidatur heute: Ich möchte ein Grabow erhalten und gestalten, welches ich als Kind geliebt habe. Ich möchte meine Kindheit in Grabow für nichts eintauschen. Damit verbinde ich ein Versprechen, dass ich alle meine Bemühungen dafür einsetzen werde Grabow zukunftsfähig zu machen. Hierfür bitte ich um Ihr Vertrauen, mir dafür die Chance zu geben.
Ehrlichkeit

Leider hat die Politik in den letzten Jahren auf vielen Ebenen an Vertrauen eingebüßt. Besonders in der Kommunalpolitik ist Ehrlichkeit wichtig. Denn Versprechen, die nicht eingehalten werden oder Ungleichbehandlungen geschehen direkt vor der Tür, sodass man nahezu täglich darauf aufmerksam wird. So ziemlich das Gegenteil von Ehrlichkeit ist es, wenn Stadtvertretung und -bevölkerung von Vorhaben wie Ärztehäusern, PV-Anlagen oder Sanierungen aus der Presse erfahren.
- Miteinander reden, statt übereinander
- Einbindung von Stadtvertretung und -bevölkerung
- Keine leeren Versprechungen mehr
Bürgernähe

Der Bürgermeister wird von den Einwohnern direkt gewählt. Als Leiter der Verwaltung hat er sicherzustellen, dass diese Bürgernähe auch durch die Beschäftigten des Amtes gewahrt wird. Lange Wartezeiten, Unfreundlichkeit, eingeschränkte Öffnungszeiten usw. sind allesamt keine tragbaren Umstände. Der öffentliche Dienst dient der Daseinsvorsorge und wird durch Steuern finanziert. Daher muss FÜR und nicht gegen den Bürger gearbeitet werden.
- Verbesserung der Öffnungs- und Bearbeitungszeiten
- Erhöhung des Servicelevels der Verwaltung
- Verbesserung und Ausbau der Online- und Telefondienstleistungen
Pflicht vor Kür

Die Stadt Grabow hat gewisse Pflichtaufgaben zu erfüllen. Hierzu gehören: Errichtung von Schulen und Kindergärten, Brand- und Katastrophenschutz, Entsorgung, Instandhaltung von Straßen sowie öffentliche Sicherheit und Ordnung. Viele dieser Aufgaben wurden in der Vergangenheit vernachlässigt und stattdessen waren freiwillige Aufgaben im Fokus. Zukünftig wird man nicht umher kommen die Prioritäten anders zu setzen.
- Sicht für das Wesentliche stärken
- Finanzierung freiwilliger Ausgaben sicherstellen
- Keine kostenintensiven Prestigeprojekte mehr
Missstände angehen

Seit der Wende wurde städtebaulich Einiges erreicht. Dennoch gibt es zahlreiche Missstände, die über Jahrzehnte unbeachtet blieben. Gebäude verfallen, Straßen und Gehwege werden immer wieder ausgebessert, Firmengelände liegen brach. Sinnbildich hierfür stehen beispielsweise die Überreste der Dachpappenfabrik in der Binnung, das Dach der Erbmühle Bolbrügge oder die Kistenfabrik in der Turnerstraße. Aufgrund der Altlasten ist es äußerst wichtig, jetzt tätig zu werden.
- Eigentümer in die Pflicht nehmen
- Keinen Markt für Spekulationsobjekte schaffen
- Initiative als Stadt ergreifen und privates Engagement fördern
Wirtschaft und Wohnen

Der Stadt stehen die Real-, Verbrauchs und Aufwandsteuereinnahmen zu. Das heißt, Einwohner und Unternehmer generieren die Einnahmen der Stadt. Folglich ist es wichtig, dass weder weitere Firmen ihr Geschäft in Grabow aufgeben, noch die Bevölkerungszahl weiter sinkt. Das Gewerbegebiet an der A14 muss endlich realisiert werden. Gleichzeitig muss die Stadt vielfältigen Wohnraum anbieten. Dazu zählen auch Baugrundstücke und Mehrzimmerwohnungen, die aktuell nicht vorhanden sind.
- Intensiver Austausch mit vorhandenen und potentiellen Unternehmen
- Schaffung von Wohnraum mit städtischen und privaten Mitteln
- Bedarfsorientierte Sanierung von Wohnungen im Bestand
Ehrenamt fördern

Sei es Lichterfest, Osterfeuer, Stadtfest, Triathlon, Frühschoppen, „Grabow räumt auf“, Flohmarkt oder zahlreichen weiteren städtischen Aktivitäten – ohne ehrenamtliches Engagement wäre dies alles nicht möglich. Die Feuerwehrleute übernehmen sogar ehrenamtlich eine Pflichtaufgabe der Stadt. Dieses Engagement gilt es zu fördern und zu erhalten, denn im Ehrenamt existieren dieselben Herausforderungen, wie im Hauptamt: Fachkräftemangel, Bürokratie und Mittelknappheit.
- Erhöhung von Zuschüssen und Entschädigungen
- Nutzung von Fördermöglichkeiten über Vereine und Verbände
- Bereitstellung der Sportstätten für ALLE Grabower Vereine und Institutionen
1995 – 1999 Grundschule „Am Hufenweg“ in Grabow
1999 – 2005 Friedrich-Rohr-Gymnasium in Grabow
2005 – 2008 Goethe-Gymnasium in Ludwigslust
Abschluss: Allgemeine Hochschulreife
2009 – 2013
Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg
Abschluss: Master of Science
2008 – 2021
Offizier im Heer der Bundeswehr
- Ausbilder von Wehrpflichtigen
- Berater für Kampfkompanien
- Verbindungsoffizier für andere Nationen
- Planer im Bataillonsstab
- Verwendungen bei der NATO
- Leiter des Lagezentrums der Bundeswehr in M-V
2021 – heute
Stadtbrandoberinspektor bei der Berufsfeuerwehr Schwerin
- verantwortlich für Einsatzplanung und – vorbereitung
- 24h-Dienst als Einsatzleiter
Politische Ämter
Aktuell:
- Stadtvertretung der Stadt Grabow
- Fraktionsvorsitzender FREIE WÄHLER
- Vorsitzender Bau- und Umweltausschuss
- 2. Stellv. Vorsitzender Finanzausschuss
- Mitglied Hauptausschuss
- Mitglied Verbandsversammlung Abwasserzweckverband-Fahlenkamp
- Kreistag Ludwigslust-Parchim
- Mitglied Ausschuss für Sicherheit, Brand-, Katastrophen- und Zivilschutz
Früher:
- Mitglied Aufsichtsrat WBV Grabow mbH
